Stillberatung
Stillen fördert eine intensive Beziehung
zwischen Mutter & Kind und ist
gleichzeitig die gesündeste Ernährung
für Ihr Baby.
Aus
diesen Gründen nimmt die Stillberatung eine
wesentliche Rolle in der Hebammenarbeit ein.
Bereits in der Schwangerschaft sollten
grundlegende Fragen zum Stillen mit Ihrer
Hebamme geklärt werden.
Nach der Geburt wird Ihre Hebamme Ihnen beim
ersten Stillen unterstützend beiseite stehen
und Ihnen auch in der weiteren
Stillbeziehung wichtige Informationen und
Tipps geben.
Bei Stillproblemen jeglicher Art ist die
Hebamme als Stillexpertin die richtige
Ansprechpartnerin. Sie können sich bis zum
Ende der Stillbeziehung mit Fragen an Ihre
Hebamme wenden.
Auch bei Alternativen zum Stillen berät Sie
die Hebamme kompetent. Die Kosten für
diese Leistung übernimmt ihre Krankenkasse.
Wochenbettbetreuung (Nachsorge)
Wenn
das Baby geboren und die junge Familie
zu Hause vereint ist, kommt Ihre Hebamme
zu Ihnen nach Hause um nach Mutter und
Kind zu schauen.
In den ersten 10 Tagen kommt die Hebamme
täglich zu Besuch nach Hause. Die Hebamme
beobachtet den allgemeinen Zustand von
Mutter & Kind und kontrolliert unter anderem
die Nabelheilung, das kindliche
Trinkverhalten, die mütterliche Wundheilung
bei Dammriss/-schnitt oder Kaiserschnitt und
die Gebärmutterrückbildung.
Darüber hinaus gibt sie natürlich auch gerne
Tipps und beantwortet Ihre ganzen Fragen.

Die Anzahl der Besuche richtet sich nach den
Bedürfnissen von Mutter und Kind.
Bis Ihr Kind acht Wochen alt ist, können Sie
darüber hinaus 16 mal die Hebamme um Rat und
Hilfe bitten. Bei Stillproblemen können Sie
anschließend noch einmal 4 mal Kontakt zu
Ihrer Hebamme aufnehmen. Weitere Besuche
sind auf Verordnung eines Arztes möglich
Wochenbettbetreuungen sind natürlich
unabhängig von der Art der Entbindung und
werden von den Krankenkassen komplett
übernommen!
Rückbildungsgymnastik
Der
Schwerpunkt der Rückbildungsgymnastik ist
natürlich das Training des Beckenbodens,
aber auch die anderen Beckenmuskeln, Bauch,
Beine und Po kommen nicht zu kurz. Für viele
Frauen ist der Rückbildungskurs die
Gelegenheit, sich einmal näher mit ihrem
Beckenboden zu beschäftigen. Dazu kommt der
Kontakt und Austausch mit anderen Müttern
und ihren Babys und die fachkundige
Begleitung durch die Hebamme.
Wann kann ich einen
Rückbildungsgymnastikkurs besuchen?
Als Faustregel gilt: Wenn Sie sich gut
fühlen, wenn nichts mehr weh tut und wenn
der Babyalltag so gut funktioniert, dass Sie
sich vorstellen können, einen regelmäßigen
Termin wahrzunehmen. Wenn Sie einen
Rückbildungsgymnastikkurs bei einer Hebamme
besuchen, erstatten die gesetzlichen
Krankenkassen 10 Stunden. Der Kurs sollte
vor Ablauf von vier Monaten nach der Geburt
begonnen werden.
stermine
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